Mittwoch, 5. August 2009

Na das sind mal kluge Köpfe

Im Kundenmagazin des hiesigen Verkehrsbetriebes ist ein Leserbrief zu finden in dem es um die mangelnde Barrierefreiheit des hiesigen Hauptumsteigeplatzes geht. Dort sind nämlich alle Bordsteine so niedrig das es für Rollstuhlfahrer nicht möglich ist die Straßenbahn zu besteigen (selbst wenn diese eine Klapprampe hat).

Desweiteren wird sich  beklagt das die Abstände zwischen Schienen und Pflaster so groß/tief sind das Rollstuhlräder darin hängen bleiben.

Beide Kritikpunkte sind definitiv richtig und von einem Umbau faselt man schon seit vielen Jahren, es tut sich lediglich überhaupt nichts, außer das man mal den Belag der Straße erneuert hat (wobei der sicher das geringste Problem war).

Der Verkehrsbetrieb antwortet nun auf diesen Leserbrief das man ja im Herbst 8 neue Niederflurbahnen fahren lässt um die Situation für Rollstuhlfahrer zu verbessern.

Da frag ich mich doch: Hallo?! Was habt ihr an "man kann nicht mit dem Rollstuhl in die Niederflurbahn steigen weil der Abstand zwischen Bahn und Boden zu groß ist" nicht verstanden? Wo genau soll jetzt der Vorteil sein?

Natürlich trägt auch die Stadt an der Situation eine große Mitschuld und ist definitiv dafür verantwortlich zu machen das der Platz noch nicht verändert wurde - besonders hilfreich ist es dennoch nicht zu wissen das man dann zwar theoretisch evtl. in die Bahn käme aber es praktisch schlicht dennoch nicht möglich ist.

Da würde ich mir seitens des Verkehrsbetriebes mehr Engagement wünschen und nicht nur die Aussage das man dafür ja nix könne ... denn auch den Verkehrsbetrieben sollte daran gelegen sein das die Kunden ihre Verkehrsmittel auch nutzen können und nicht nur winkend davor stehen können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen