Donnerstag, 13. Januar 2011

Keine halben Sachen...

Okaay, ich gestehe dem Wettergott ja zu das er ein bisschen beleidigt sein könnte ob meines letzten Blogposts, deshalb nehm ich ihn auch jetzt zurück.
War das letzte Woche noch ein harmloses Wässerchen so hat man hier dieses WE ein echtes Hochwasser das sogar für die Stadt nicht üblich ist.
Überflutungen auf der Straße unter der Alten Brücke gibt es seit ich hier im Raum bin etwa jedes Jahr (außer in Wintern mit kaum Schnee), die sind also nichts ungewöhnliches und überraschen auch niemanden. Das ist eben so wenn man eine Straße am Fluss baut (das Saarland kennt das ja sehr gut mit der Stadtautobahn). Dumm wenn das eine DER Straßen für den Berufsverkehr ist und die Straße auf der andern Flußseite (die nicht ganz so tief liegt) wg einer Baustelle dicht ist.

Tja, das Hochwasser ist nicht mehr so ganz so präsent wie letzte Woche und es kam zurück - dank Dauerregen stieg der Neckar heute um mehr als 1m und ist momentan etwa knapp über dem Höchststand von letzter Woche, erwartet wird für morgen eigentlich noch etwa 1m mehr.
Laut den Regionalnachrichten war hier 2001 letzmalig ein vergleichbarer Pegelstand.
Die Regionalzeitung schreibt von einem Höchststand von 5,20m, die HVZ hat das in den letzten Stunden etwas nach unten korrigiert - mal sehen was es am Ende wird.

Obwohl meine Wohnung außerhalb der Stadt liegt (aber immer noch in Neckarnähe) und es für die Straße am Fluss erst ab etwa 5,80m kritisch wird (von dort geht es etwa 1-2min berghoch zu meiner Wohnung) bin ich momentan quasi eingesperrt.
Der Aufzug hat nämlich sein eigenes Hochwasser und ist wegen Wassereinbruch defekt - ein Reperaturtermin steht nicht dran, woher das Wasser kam ist mir unklar aber es ist wohl da...

Den Neckar könnt ihr hier begutachten, die Webcam ist an der Alten Brücke.

Ich drücke allen die Daumen die näher am Wasser wohnen, dass die Schäden nicht zu schlimm werden.

Und ich hoffe dass es nächste Woche nicht ein noch höheres Hochwasser gibt, dann wäre es nämlich so langsam in Höhen die den Rekordhochwassern in den 90ern Konkurrenz machen.

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