Samstag, 19. Februar 2011

Der Augenschneider - Valentina Berger

Ich bin ja bei so sehr dünnen Büchern oft von Haus aus etwas skeptisch muss ich gestehen, weil ich immer den Gedanken habe dass Dinge evtl nicht richtig ausgearbeitet sind. Aber die Thriller von Marina Heib sind ja auch recht gut und dünn :)
"Der Augenschneider" ist covertechnisch aufgemacht wie das momentan so für Thriller üblich zu sein scheint, rote Schrift in so ner merkwürdigen Schriftart (ähnlich wie bei "Obsession" nur das dort die Schrift runder und voller ist) und viel weiß am Cover. Ich persönlich finde die Aufmachung ja relativ langweilig und eher beliebig wirkend, aber es scheint wohl verkaufssteigernd zu wirken sonst würde es wohl nicht so gehäuft auftreten gerade.
Der Titel klingt vielversprechend und verspricht Bluuuut - daher landete es nach kurzem Check des Inhalts auf der Wunschliste.
Inhalt:
Er schneidet ihnen bei lebendigem Leib die Augen heraus: jungen, schönen Frauen. Denn er braucht ihr Augenlicht…Heinz Martin, Gerichtsmediziner in Wien, ist einem Serienkiller auf der Spur. Zwei Frauen hat er schon gefoltert und grausam verstümmelt. Beide Opfer waren attraktiv, schlank und hochgewachsen. Dann verschwindet auch Martins bildschöne Schwester spurlos, und kurz darauf schickt ihm der Killer eine Nachricht, die keinen Zweifel daran lässt, was er mit ihr vorhat … 

Die Hauptakteure in Form von Labortechnikerin, Pathologe und Kommissar waren ganz sympathisch und für so ein dünnes Buch relativ detailliert beschrieben fand ich. Die wären auch ein Grund weshalb ich einem Nachfolgeband noch eine Chance geben würde sofern das eine Serie werden soll.
Der Fall war für mein dafürhalten eher schwach und viel zu früh viel zu klar, auch das Ende hat da nichts mehr rausgerissen. Insgesamt empfand ich das Buch als relativ vorhersehbar und wirkliche Spannung kam bei mir nicht auf.
Das Buch ist stellenweise für meinen Geschmack auch zu vollgepackt mit Infos über die Protagonisten, da hätte man lieber die ein oder andere Seite für einen Spannungsbogen oder für die Möglichkeit des Rätselns über Beweggründe nutzen können.

Insgesamt fand ich das Buch eher so lala und würde ne 3-4 verteilen weil mir schon zu viel zu früh vorweggenommen wurde.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen