Freitag, 1. April 2011

Alan Bradley - Mord ist kein Kinderspiel - Flavia de Luce

Ich finde die Reihe um Flavia de Luce ja wunderbar charmant und freute mich natürlich sehr auf Band 2 der Reihe von Alan Bradley. "Mord ist kein Kinderspiel" sollte er heißen und fängt somit zumindest ja gleich an wie "Mord im Gurkenbeet" und es ist klar es wird wiedeer um einen Mord gehen ;).
Das Buch befand ich dann neben Band 1 (als Tb) in einem Weihnachtspaket und war eine echte Überraschung und ein Volltreffer (der Schenker wusste gar nicht das ich die Reihe kenne und mag).

Inhalt:

In ihrem neuen spannenden Fall muss Flavia de Luce gleich zwei verzwickte Morde aufklären – die so unlösbar ineinander verworren zu sein scheinen wie die verwickelten Schnüre einer achtlos weggeworfenen Marionette …

Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es neben Rauch und stiebenden Funken sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia bewahrt den Durchblick und findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Und bald darauf erkennt sie, dass das ruchlose Verbrechen eng mit einem weiteren, seit mehreren Jahren ungeklärten Todesfall verwoben ist. Doch allmählich stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann ...


Das Erste was mir auch bei diesem Band auffällt ist etwas haptisches, ich mag den Schutzumschlag wirklich gerne, er fühlt sich gut an - nicht so glatt, sondern irgendwie so wie altes dickes Papier und passt damit ja klasse zum Buch bzw. der Zeit in der es spielt.

Ich fing also voller Vorfreude an zu lesen und der Anfang war ja auch nett ... aber so nach 50 Seiten fing ich an auf den Mord zu warten ... und wartete ... und wartete ... und auf Seite 151 passierte er dann endlich.
Ich war tatsächlich viel zu irritiert das es bis zum Mord so lange dauerte um das Buch vorher richtig zu genießen. In Band 1 kam der Mord viel schneller und mir gefiel die Aufklärung von Flavia so gut, da konnte ich es kaum abwarten :).
Irgendwie kam für mich, zumindest gefühlt, auch Flavia und der Chemie eine geringere Bedeutung zu als in Band 1, natürlich kam ihr Labor vor aber ich empfand es irgendwie als weniger/unwichtiger/simpler.

Sonst ist die Geschichte aber ganz nett, auch die Verquickung mit dem anderen Fall - für mich stand das Ende dann aber recht plötzlich im Raum wo sich vorher doch alles, gefühlt, ewig zog.

Flavia ist aber immer noch liebenswert, charmant, naseweis, klug und unerschrocken und ich bin schon gespannt auf Band 3.

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