Samstag, 2. April 2011

Backen - und das ohne Rührgerät ;)

Ich habe vor kurzem eher zufällig auf einem Blog ein Brotrezept entdeckt und weil Frau Nachbarin mich kurz vorher fragte ob ich in meinem Backwahn auch Brot könne hab ich das zum Wahlsonntag mal auspobiert.
Natürlich war Frau Lachgas wieder etwas chaotisch in ihrer Zeitplanung und mit dem Käsekuchen ging der Brotteig dann länger als ursprünglich gedacht. Noch dazu musste ich ihn dann spät in der Nacht backen.

Das Anrühren war natürlich einfach und sogar die Trockenhefe tat was sie tun soll. Meine Mama, die ebenfalls immer lieber backte als zu kochen, hat nämlich so ihre Probleme mit Hefeteig wenn sie Trockenhefe nutzt - mit frischer Hefe gelingt er ihr immer.
Der Teig ist ziemlich flüssig und klebrig, meiner war etwas ZU flüssig .. er floss vom Brett bevor er komplett aus der Schüssel raus war. Das war ne ziemliche Sauerei.
Und er roch sehr hefig.

Beim Backen hab ich mir dann noch die Handschuhe ruiniert, sie haben jetzt Brandlöcher, dabei sind es meine geliebten "Amstel Bier" Handschuhe *schnüff*.
Und das Brot sahr zwar sehr lecker aus, war aber nach der angegebenen Backzeit im unteren Teil noch sehr weich.
Ich hab's dann Sonntag morgen nochmal in den Ofen für wohl so etwa ne weitere Stunde (einmal während F1 und dann noch mal kurz danach weils immer noch etwas weich war). Und ich glaube es hätte noch ein bisschen länger drin bleiben können.
Da lief also irgendwas gründlich falsch.

Es schmckte aber (mir ja etwas zu hefig) und Frau Nachbarin wurde satt :D
nach der regulären Backzeit
schon halb aufgegessen ;)
Momentan habe ich wieder einen Teig angesetzt, diesmal mit weniger Wasser und etwas weniger Hefe:
400g Mehl
1/2 TL Trockenhefe (diesmal wirklich nur nen halben und nicht noch ein "bisschen" mehr)
300ml Wasser
etwas zwischen 1 und 2 TL Salz
Backen werde ich wieder heute nacht, diesmal mehr Richtung 240 als 230° und vor allem auf der richtigen Schiene des Ofens, nämlich ganz unten.

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