Dienstag, 5. April 2011

Verwesung - Simon Beckett

Meine Erwartungen waren riesig, die Leseprobe wirkte recht spannend, die Vorgängerbände habe ich in etwas mehr als 1 Nacht verschlungen.
Ich hoffte ja nach der Leseprobe, dass die Verwesungszahlen evtl. als Unterteilung im Buch auftauchen würden nachdem die Erste das zufällig tat. Das wäre ne nette Spielerei gewesen aber sie tauchten auch nicht wieder auf.
Inhalt:
Drei Mädchen sind verschwunden. Ein Serienkiller gesteht. Doch Jerome Monk weigert sich zu verraten, wo er ihre Leichen vergraben hat. Auch David Hunters Einsatz bringt keine Ergebnisse. Acht Jahre später: Monk bricht aus dem Gefängnis aus. Für David Hunter beginnt ein Albtraum. Denn die Dämonen der Vergangenheit lassen ihm keine Ruhe ...

Der Einstieg war auch gut und es schien wieder ein typischer, fesselnder Hunter zu werden. Auch die Rückkehr in Hunters Vergangenheit gefiel mir ziemlich gut und ich war im Hunter-Fieber.
Plötzlich erlosch das aber, warum genau weiß ich gar nicht genau, aber ich hatte das Gefühl es zieht sich irgendwie und die Spannung verpuffte irgendwie zemlich.Ich legte das Buch sogar für eine ganze Woche zur Seite und das passierte mir nie zuvor bei Hunter-Bänden.
Gegen Ende wurde die Geschichte dann wieder sehr rasant, für meinen Geschmack fast ein bisschen zu sehr. Die Wendungen schienen mir ein bisschen zu konstruiert und etwas weniger hätte mir da auch gereicht muss ich sagen. Etwas von der Ausführlichkeit des Mittelteils hätte da sicher nicht geschadet.
In dem Band wird auch erstaunlich wenig mit Leichen gearbeitet, vielleicht fehlte mir das ja?

Ich werde auch den nächsten Band wieder voller Vorfreude erwarten und hoffen, dass dieser Band nur ein kurzes Tief war und mich das Hunter-Fieber dann wieder komplett packt und nicht nur am Anfang und Ende. Den Mittelteil empfand ich schon als relativ mühsam.
Die Buchgestaltung gefällt mir übrigens sehr gut, nur Band 2 fiel da designtechnisch leicht aus der Reihe so ohne das große Kreuz.

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