Sonntag, 11. Dezember 2011

Erebos von Ursula Poznanski

Von Erebos hab ich bisher nur Positives gehört, eigentlich ausschließlich großes Lob und wahre Begeisterungsstürme.
Irgendwann wurde ich dann auch mal neugierig und konnte es mir leihen.

Inhalt:
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht – Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.

 Nick beginnt das Spiel und gerät recht schnell in seine Fänge, bis er als Auftrag seinen Lehrer ermorden soll. Er versucht das Spiel zu täuschen, das weiß aber alles (durch die vielen andern Informanten/Spieler) und Nick wird ausgeschlossen aus dem Spiel.
Das trifft ihn erst sehr hart bis er irgendwann anfängt zu recherchieren, auch weil sein bester Freund (und Ereboskritiker) verunglückt.
Er deckt dann mit Freunden Hintergründe auf und der Leser erkennt wieviel Mühe sich jmd mit der Programmierung gegeben hat.

Meine Meinung zum Buch:
Ein durchaus gut geschriebenes und sehr flüssig zu lesendes Buch. Die Beschreibungen aus dem Spiel muss man wohl mögen, könnte sie aber auch quer lesen wenn man damit nichts anfangen kann. So manches Mal waren sie mir leicht zu lange.
Die Aufklärung am Ende hat mich nicht so sehr vom Hocker gerissen, den entsprechenden Jungen hatte ich während des Lesens schon ein paar Mal im Hinterkopf. Zu sehen wie weit die Spieler tatsächlich gingen am Ende war schon interessant und auch alle Details des Endes waren zwar in Teilen vorhersehbar aber dennoch spannend.
Das war für mich ein durchaus spannendes Buch das ich recht zügig las, aber meine Erwartungen waren auch sehr hoch und so fehlte mir der große "WOW" Punkt etwas.
Aber spannend & gut zu lesen -> Saeculum werde ich sicher auch anlesen wenn ich es denn mal in die Finger bekomme, extra kaufen würde ich es mir jedoch nicht.
Definitiv eine Leseempfehlung von mir, auch wenn es nicht das erhoffte Buch des Jahres wurde für mich.

Das Buch ist im Loewe-Verlag als Taschenbuch erschienen und hat 485 Seiten.

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